Freelancer -
ist meine neue Berufung. Aber keine Angst, ich habe nicht bei meiner Firma gekündigt, um mich nun alleine durch die IT-Welt zu schlagen. Es geht vielmehr um ein Computerspiel von Digital Anvil dieses Namens, daß an die spielerischen Traditionen von Wing Commander Privateer anknüpft. Ursprünglich hat sogar Chris Roberts persönlich diese Firma gegründet, aber inzwischen gehört sie Microsoft und der Firmengründer und Erfinder von Wing Commander arbeitet nicht mehr dort.
Das Spiel wurde bereits 1998 angekündigt
und vielfach verschoben, geändert und umgekrempelt, aber am Freitag
vor 14 Tagen war es soweit: Eine spielbare Demo wurde veröffentlicht.
Einiges ist ungewohnt an diesem Spiel: So wurde komplett auf den Joystick
verzichtet und man steuert sein Raumschiff hauptsächlich mit der Maus.
Obwohl das für viele ein Tabubruch ist, komme ich gut damit zurecht,
wohl auch deshalb, weil ich aus alten C64-Zeiten gewohnt bin, den Joystick
mit beiden Händen zu halten und deshalb immer Schwierigkeiten hatte,
gleichzeitig zu steuern und Tasten für Zusatzfunktionen zu drücken.
Apropos C64 - für die stimmungsvolle und auch nach 30 Spielstunden nie
nervende Musik zeichnet Martin Galway verantwortlich, neben Rob Hubbard [bitte
_nicht_ mit Ron L. verwechseln] der große Musikguru auf dem damaligen
Homecomputer.
Nachdem ich mich also mehrere Stunden
durch das Demo, seine Beispielmission und die kleinen Aufträge gearbeitet
hatte, wuchs in mir das Verlangen nach der Vollversion. Dummerweise soll
die in Deutschland erst am 18. April erscheinen, während ich doch gerade
jetzt im Urlaub etwas Zeit zum Spielen hätte! Zum Glück erschien
die US-Version bereits am 4. März und die freundlichen Leute von PC-Fun stellten sie mir
umgehend per Post zu. So haben ich alle guten Vorsätze für die
Ferien über den Haufen geworfen und bin nun im Sirius Sektor mit einem
schweren Jäger an der Seite von Jun'ko Zane unterwegs, um Verschwörungstheorien
nachzugehen und mehr über ein Artefakt herauszufinden. Kleiner Hinweis:
Im Leeds-System kann man prima Light Arms von Leeds zur Borderstation schippern
- nur eine Trade Lane, keine Piraten und ein netter Gewinn von 10.000$ pro
Route sind einem sicher ...
Ach ja, gestern startete auch die
neueste Star Trek - Serie "Enterprise" mit dem Pilotfilm bei SAT1, mir hat
es ganz gut gefallen. Mal schauen, wie sich das entwickelt. Und oben rechts
ist immer noch unser schwiegerelterlicher Wellensittich Bobby zu sehen, weil
ich noch keine Zeit für etwas Neues hatte. Dafür gibt in der Auto-Rubrik
eine neues Bild ...
Viel Freude und noch ein paar erlebnisreiche Stunden wünschen - Christoph & Dorit
P.S.: Wer die letzte Startseite sucht,
wird wie immer hier
fündig; wer etwas über Freelancer wissen will,
kann ja mal hier
oder bei Google nachschauen: