eine kleine (echte) Maus ...
29. Januar 2004  

Aus die Maus!

Auf meinen zahlreichen Dienstreisen nach Ingolstadt hatten wir ja nachts manchmal Besuch von einer kleinen Maus, was sich aber meist nur durch Rascheln bemerkbar machte. Ich habe sie nur einmal richtig gesehen, als sie sich sogar in unseren Bürocontainer verirrt hatte und aufgeregt auf dem Tisch hinter den Monitoren lang lief. Aber letzte Woche wäre ihre Neugier ihr fast zum Verhängnis geworden: Wir benutzen immer eine große Pappkiste als Mülleimer, vom Knüllpapier bis zu Apfelschalen landet da alles drin und wenn die Kiste voll ist, wie sie im Ganzen weggeworfen. So eine Kiste erregt natürlich das Interesse einer kleinen Maus, die sich einen akrobatischen Weg erarbeitet hatte, um an das obere Ende der Kiste heranzukommen. Dummerweise war die Kiste frisch erneuert und vollkommen leer, was sie auch eigentlich vom Rand aus sehen konnte, aber sie sprang trotzdem hinein. Und da saß sie nun in der riesigen PC-Kiste, keine Tür oder Leiter weit und breit, und war gefangen. Das sah so erbärmlich aus, daß ich ihr nach einer Weile vergeblichen Hochspringens die Kiste etwas ankippte, woraufhin die Maus mit blitzartiger Geschwindigkeit unter den Palettenstapeln verschwandt und dann auch nicht wieder gesehen wurde.

Mein schönes Telefon Nokia 3650 finde ich immer noch super, also will ich es nicht versäumen, eine sehr praktische Anwendung zu beschreiben, die mir zuletzt einige Handarbeit ersparte. Ich war gebeten worden, zum Geburtstag meiner Tante ein wenig für musikalische Untermalung in der Gaststätte zu sorgen. Und weil CD-wechseln ja nicht so meine Stärke ist und außerdem bei runden Geburtstagen immer wieder Programmpunkte und Vorträge die Musik unterbrechen, entschied ich mich für eine echte High-Tech-Lösung. Die fraglichen CDs wurden auf den Laptop gerippt und dieser mit zusätzlichen Lautsprechern versehen im Lokal aufgebaut. Zur Steuerung kam dann das Telefon zum Einsatz, das per Bluetooth und Bemused ganz problemlos das WinAmp auf dem Laptop steuern konnte inclusive Lautstärke, Pause, Wechsel des Wiedergabeverzeichnisses und so weiter. Also einfach sitzenbleiben und trotzdem Diskjockey spielen - Klasse!

Woran erkennt man eigentlich, daß man glücklich verheiratet ist? Vielleicht an der Tatsache, daß man eigentlich keine Klingel am Handy braucht, weil man sowieso spürt, wenn der andere anruft? So ist es mir zumindest jetzt zum zweiten Mal passiert. Und während es beim ersten Mal der naheliegende Fall war, daß wir uns beim Einkaufen aus den Augen verloren hatten und sowieso aufeinander warteten, als ich das Telefon just in dem Moment aus der Tasche nahm, als es klingeln wollte, war es doch beim zweiten Fall neulich etwas gespenstischer: Da schlief ich nämlich fest und tief, und mein Telefon klingelte nicht und vibierte nicht oder knackte nicht, es schaltete nur das Licht der Anzeige ein, als meine Frau anrief. Bei diversen anderen Anrufen oder SMS bin ich nicht aufgewacht, aber als meine Frau anrief, erwachte ich prompt aus tiefem Schlaf und konnte rangehen. Ist das nicht schön? Genau!

Eine fröhliche Faschingszeit wünschen  -  Christoph & Dorit

P.S.: Wer die letzte Startseite sucht, wird wie immer hier fündig; wer auch noch nach übersinnlichen Erfahrungen sucht, kann ja mal bei Google nachschauen:

Google

(Diese Seite ist Teil eines Framesets von www.FamilieNitsche.de )