
Aus die Maus!
Auf meinen zahlreichen
Dienstreisen nach Ingolstadt hatten wir ja nachts manchmal Besuch von
einer kleinen Maus, was sich aber meist nur durch Rascheln bemerkbar
machte. Ich habe sie nur einmal richtig gesehen, als sie sich sogar in
unseren Bürocontainer verirrt hatte und aufgeregt auf dem Tisch
hinter den Monitoren lang lief. Aber letzte Woche wäre ihre
Neugier ihr fast zum Verhängnis geworden: Wir benutzen immer eine
große Pappkiste als Mülleimer, vom Knüllpapier bis zu
Apfelschalen landet da alles drin und wenn die Kiste voll ist, wie sie
im Ganzen weggeworfen. So eine Kiste erregt natürlich das
Interesse einer kleinen Maus, die sich einen akrobatischen Weg
erarbeitet hatte, um an das obere Ende der Kiste heranzukommen.
Dummerweise war die Kiste frisch erneuert und vollkommen leer, was sie
auch eigentlich vom Rand aus sehen konnte, aber sie sprang trotzdem
hinein. Und da saß sie nun in der riesigen PC-Kiste, keine
Tür oder Leiter weit und breit, und war gefangen. Das sah so
erbärmlich aus, daß ich ihr nach einer Weile vergeblichen
Hochspringens die Kiste etwas ankippte, woraufhin die Maus mit
blitzartiger Geschwindigkeit unter den Palettenstapeln verschwandt und
dann auch nicht wieder gesehen wurde.
Mein schönes Telefon Nokia
3650 finde ich immer noch super, also will ich es nicht versäumen,
eine sehr praktische Anwendung zu beschreiben, die mir zuletzt einige
Handarbeit ersparte. Ich war gebeten worden, zum Geburtstag meiner
Tante ein wenig für musikalische Untermalung in der
Gaststätte zu sorgen. Und weil CD-wechseln ja nicht so meine
Stärke ist und außerdem bei runden Geburtstagen immer wieder
Programmpunkte und Vorträge die Musik unterbrechen, entschied ich
mich für eine echte High-Tech-Lösung. Die fraglichen CDs
wurden auf den Laptop gerippt und dieser mit zusätzlichen
Lautsprechern versehen im Lokal aufgebaut. Zur Steuerung kam dann das
Telefon zum Einsatz, das per Bluetooth und Bemused
ganz problemlos das WinAmp auf dem Laptop steuern konnte inclusive
Lautstärke, Pause, Wechsel des Wiedergabeverzeichnisses und so
weiter. Also einfach sitzenbleiben und trotzdem Diskjockey spielen -
Klasse!
Woran erkennt man eigentlich,
daß man glücklich verheiratet ist? Vielleicht an der
Tatsache, daß man eigentlich keine Klingel am Handy braucht, weil
man sowieso spürt, wenn der andere anruft? So ist es mir zumindest
jetzt zum zweiten Mal passiert. Und während es beim ersten Mal der
naheliegende Fall war, daß wir uns beim Einkaufen aus den Augen
verloren hatten und sowieso aufeinander warteten, als ich das Telefon
just in dem Moment aus der Tasche nahm, als es klingeln wollte, war es
doch beim zweiten Fall neulich etwas gespenstischer: Da schlief ich
nämlich fest und tief, und mein Telefon klingelte nicht und
vibierte nicht oder knackte nicht, es schaltete nur das Licht der
Anzeige ein, als meine Frau anrief. Bei diversen anderen Anrufen oder
SMS bin ich nicht aufgewacht, aber als meine Frau anrief, erwachte ich
prompt aus tiefem Schlaf und konnte rangehen. Ist das nicht schön?
Genau!
Eine fröhliche Faschingszeit wünschen - Christoph & Dorit
P.S.: Wer die letzte Startseite
sucht, wird wie immer hier
fündig; wer auch noch nach übersinnlichen Erfahrungen sucht,
kann ja mal bei Google
nachschauen: