3. Juli 2009
Wo bin ich ? -
Diese Frage ist nicht ganz so leicht zu beantworten wie es vielleicht
scheinen mag. Aber das Jahr 2009 hat mir in den letzten Monaten doch
einige Dienstreisen beschert.
Angefangen hat alles in den Niederlanden (man darf übrigens in der
Regel nicht einfach Holland sagen, weil Holland mit den Niederlanden
soviel zu tun hat wie Sachsen mit Deutschland), wo ich dienstlich das
Lager einer Firma besuchte habe, die wir in anderen Ländern schon
seit vielen Jahren betreuen. Und weil nun auch in den Niederlanden mal
neue Software angeschafft werden sollte, waren wir zuerst in
Künzelsau am Stammsitz der Firma und danach vor Ort, haben uns
alles angesehen, fleißig diskutiert und dann das Projekt doch
nicht bekommen ...
Aber wir betreuen ja noch andere Niederlassungen, und so war ich zuerst
in Aalborg in Dänemark, um eine Firma zu besuchen, die
vollautomatische Lagerschränke herstellt. Und weil solche
Schränke in der norwegischen Niederlassung besagter Firma
aufgestellt werden sollten, haben wir einen ganzen Tag über die
Schnittstelle und die auszutauschenden Daten gesprochen. Am Vorabend
hatte ich sogar etwas Zeit, durch Aalborg zu bummeln, von dort ist das
Bild aber nicht. Dafür habe ich gelernt, dass man in Dänemark
alles mit Kreditkarte bezahlen kann, sogar sein Parkticket: Man zieht
einfach bei der Ankunft seine Karte durch den Automaten und bekommt
einen Parkschein. Wenn man wieder fährt, zieht man die Karte
nochmal durch, damit der Automat weiß, wieviel Geld er einziehen
darf. Sehr praktisch (denn Dänemark hat ja noch Kronen).
Und dann war ich noch eine Woche in Norwegen, um bei der Inbetriebnahme
einer neuen Fördertechniksoftware behilflich zu sein. Viel von
Land und Leuten habe ich leider nicht mitbekommen, aber immerhin in der
Gaststätte des Hotels dieses
Wandbild fotografiert. Aber wer jetzt denkt: "Wenn wir Sachsen
große Olsenbandenfans sind, warum dann nicht auch die Norweger?",
hat die ganze Wahrheit noch nicht erfasst: Die Norweger haben sogar
ihre eigene Olsenbande, also eigene Schauspieler, die teilweise in
dänischen Kulissen und immer auf Basis der dänischen
Drehbücher die Filme für das norwegische Publikum noch einmal
drehten. Mensch, Klasse Egon!
Ergänzt wurde diese Reisetätigkeit noch durch zwei
SAP-Schulungen im schönen Walldorf, so dass ich insgesamt wirklich
einige Kilometer zurückgelegt habe. Inzwischen ist es aber wieder
etwas ruhiger geworden, dafür stehen jetzt private Ausflüge
nach Davos und Pinneberg ins Haus.
Reisen bildet!, das wünschen zumindest -
Christoph & Dorit
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