10. August 2006
Blühende Natur -
auf unserem Balkon. Während wir gemütlich
in der Schweiz weilten, war es ja hier in Deutschland sengend
heiß - den ganzen Juli. Dank der fürsorglichen Pflege meiner
Eltern hat sich in dieser Zeit unsere Kreppmyrthe ganz hervorragend
entwickelt und ganz gegen ihre sonstige Gewohnheit zu blühen
angefangen. Und das sieht sehr prächtig aus, wie man sehen kann.
Ich habe ja jüngst einiges zum Thema Lesen
geschrieben, daher soll nun auch das Thema Kino noch einmal
behandelt werden. Ein besonderes Highlight haben wir in Davos erlebt:
Weil zur Eröffnung der Open-Air-Kinosaison auch das Jazz-Festival
lief, gab es "Walk the Line",
eine musikalische Johnny Cash - Biographie, mit vorheriger Einstimmung
durch Livemusik. Das war natürlich ein besonderes Erlebnis, der
Film ist aber ganz sicher auch in "normaler" Aufführung
sehenswert. Und vorletzte Woche waren wir in "Haus am See"
mit meiner Lieblingsschauspielerin Sandra Bullock, und waren wirklich
berührt. Auch wenn die Story des Films nach einer beliebigen
Schnulze klingt, so war er doch nach unserer Meinung eindringlich und
überzeugend gespielt. Und wie haben wir gehofft, dass Alex nicht
vor den Bus läuft! Eine schöne Empfehlung für einen
anheimelnden Paar-Kinoabend. Vor den Ferien gab es noch den erneuten
Beweis, dass beliebte Schauspieler einen Film enorm aufwerten
können. "The Sentinel"
ist kein außergewöhlicher Film, sondern ein solide gemachter
Agenten-Verschwörungs-Thriller, aber mit Michael Douglas, Kiefer
Sutherland und Kim Basinger eindrucksvoll besetzt. Man bekommt genau,
was man nach der Werbung erwartet hatte, und verläßt gut
unterhalten das Kino. Ein Gegenbeispiel zum Besetzungsbonus ist
übrigens "Ausnahmezustand",
ein eindrucksvoller Film mit bemerkenswerter politischer Aussage.
Trotzdem wird mir der Genuss des Filmes stark dadurch getrübt,
dass am Ende Denzel Washington über Bruce Willis obsiegt, und so
sehr ich Denzel Washington mag - das geht mir zu weit. Nach der
Handlung muss es so sein, aber persönlich mag ich es lieber, wenn
Bruce Willis am Ende gewinnt.
Zum Schluss muss noch etwas zu unserem Auto gesagt werden. Mein
guter, alter Alfa hatte ja die Autonummer DD-PS 150. Das erschien mir
seinerzeit logisch, schließlich hatte er ja auch 150 PS. Ich
konnte diese Nummer seinerzeit nicht zum Skoda übernehmen, aber
hin und wieder habe ich überlegt, ob man nicht versuchen sollte,
diese coole Nummer zurückzubekommen. Doch neulich fuhr
urplötzlich ein anderes Auto mit eben dieser Nummer vor uns her,
sie ist also im Moment gar nicht frei. Und das ist sicher auch besser
so, denn wenn einem mal unterstellt wird, zu "sportlich" gefahren zu
sein oder ernsthaften Schaden verursacht zu haben, ist eine solche
Angebernummer sicherlich nicht von Vorteil. Nicht ganz so unterhaltsam,
aber immer noch gut ausgegangen ist eine kleine Panne auf dem Weg in
den Urlaub. Ich war ja in der Woche zuvor noch zu Durchsicht und
TÜV in der Werkstatt, trotzdem zeigte nach 400 Kilometern eine
gelbe Warnlampe eine Schaden in der Motor-Steuerungselektronik. Zum
Glück war es noch Nachmittag, so dass uns die nächste
Skoda-Werkstatt freundlich und schnell zu einem neuen Luftmassenmesser
verhelfen konnte, worauf wir unsere Urlaubsfahrt ungestört
fortsetzen konnten.
Wir wünschen allen einen angenehmen Restsommer und grüßen ganz herzlich -
Christoph & Dorit
P.S.: Wer die letzte Startseite
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